Der Dritte Weg verfügt im Erzgebirge nicht nur über eine ganze Reihe an aktiven Mitgliedern und eine wachsende Jugendorganisation. Der Neonazi-Partei ist es außerdem gelungen, ein Teil einer Immobilie als Hauptquartier anzumieten. Die Räumlichkeiten werden jedoch nur im Geheimen von der Partei genutzt, ein Hinweis auf den Dritten Weg als Mieter fehlt sowohl am Klingelschild als auch am Briefkasten.
Tatort Erzgebirge: Dritter Weg Westsachsen – Ihr geheimes Hauptquartier mit Verbindungen zur AfD
Tatort Erzgebirge: NRJ Zwickau – Wer gehört zur Jugendorganisation vom Dritten Weg? Wir zeigen sie euch!
Die Jugendorganisation des Dritten Weges, die sogenannte „Nationalrevolutionäre Jugend“ (NRJ), verfügt in Westsachsen über eine ganze Reihe an Mitgliedern bzw. Personen, die zum Umfeld der Parteijugend gehören. Sie führen viele Aktionen durch, neben Flyer- und Banneraktionen vor allem Kampfsporttrainings und andere Sportevents. Bei diesen werden die Jugendlichen niedrigschwellig an die Neonazi-Ideologie herangeführt. Die Jugendlichen werden für den militanten Kampf gegen ihre politischen Gegner:innen geschult und sollen langfristig in die Neonazi-Partei eingegliedert werden. Die NRJ in Westsachsen ist einerseits in Zwickau, andererseits im Erzgebirgskreis aktiv. Im Beitrag zeigen wir euch Aktive der NRJ Zwickau. Wenn ihr mehr Informationen zu ihnen habt, vor allem ihre Arbeits- oder Ausbildungsstätten, schreibt uns gerne! Weiterlesen
Tatort Erzgebirge: Hendrik Heidemann – Dritte Weg Führungsfigur arbeitet im „Jawoll“ Sonderpostenmarkt in Aue
Neonazis vom Dritten Weg haben sich in Westsachsen und im Erzgebirge etabliert (mehr dazu im ersten Beitrag zum Tatort Erzgebirge). Einer der Führungsfiguren des Stützpunktes ist Hendrik Heidemann, der am 06.01.1991 in Stade in Niedersachsen geboren wurde und seit 2020 im sächsischen Aue-Bad Schlema lebt. Für den Dritten Weg trat er erstmals im November 2020 in Zwönitz in Erscheinung, als die Partei ein neonazistisches Gedenken an einem Kriegerdenkmal durchführt. Weiterlesen
Tatort Erzgebirge: Dritter Weg Stützpunkt Westsachsen – Wie es der Neonazi-Partei gelungen ist, sich in der Region zu etablieren
Mit diesem Text beginnen wir eine besondere Tatortreihe. In den kommenden Wochen veröffentlichen wir Recherchen über Aktionen und Akteure des „Dritten Weg Westsachsen“. Ein Stützpunkt der Neonazi-Partei, die 2013 von ehemaligen NPD-Kadern und Angehörigen des Kameradschaftszusammenschlusses „Freies Netz Süd“ gegründet wurde, und dem es gelungen ist, innerhalb weniger Jahre in Westsachsen und im Erzgebirge Fuß zu fassen. Vollständige Recherche-Informationen zum Dritten Wieg in Westsachsen und im Erzgebirge findet ihr auf der Website guckemol.freepage.cc.
Marcel Natzschka – Sänger der Neonazi-Band „Stahlwerk“ arbeitet als Betriebsrats-Chef beim städtischen Pflegedienst „Cultus“
Marcel Natzschka ist ein in Dresden wohnender Neonazi, der in der rechten Szene zu einiger Bekanntheit gelangt ist. Er ist Sänger der Freitaler Rechtsrock-Band „Stahlwerk“, die 2012 gegründet wurde und deren Musik bis heute vom Chemnitzer Neonazi-Musiklabel „PC Records“ vertrieben wird. Die Band ist deutschlandweit bekannt und mit anderen Rechtsrockgrößen vernetzt. Weiterlesen
Schule von Rechts – Extrem rechte Lehrerin arbeitet als Schulleiterin eines Gymnasiums in Bautzen
Das Philipp-Melanchton-Gymnasium im sächsischen Bautzen hat seit 2025 mit Monika von Broen (s. Foto) eine neue kommissarische Schulleiterin, die weite Teile der Schulgemeinschaft nicht an dieser Position haben möchten. Ein Grund dafür sind die Verstrickungen von Monika von Broen in extrem rechte bis neonazistische Kreise, die bereits bei ihrer alten Stelle als Schulleiterin der Allende Oberschule auffielen. Weiterlesen
Maik Zschech – Dresdner Neonazi arbeitet für städtischen Pflegedienst „Cultus“
Maik Zschech, geboren 1989, ist ein Dresdner Neonazi, der seit vielen Jahren in einer gewaltorientierten neonazistischen Szene aktiv ist. Seit den 2000er-Jahren ist er regelmäßiger Teilnehmer von Rechtsrock-Konzerten und Demonstrationen, wie dem Dresdner Trauermarsch. Zschech fiel außerdem durch seine Beteiligung an Gewalttaten auf.
2015 stand Zschech gemeinsam mit den Neonazis Philip Stier und Hans Böhm vor Gericht, nachdem in der Kiesgrube Leuben eine größere Gruppe Neonazis nicht-rechte Jugendliche tätlich angriff. Maik Zschech ist darüber hinaus sehr gut vernetzt in der Dresdner Neonazi-Szene. So ist er gut befreundet mit Peter May, der 2025 in Dresden einen Punk brutal attackierte. Weiterlesen
Mordaufruf gegen Antifa Elbflorenz – Wir zeigen euch, wer dahinter steckt!
Seit kurzem tauchen in der Dresdner Neonazi-Szene Aufkleber mit einem Motiv auf, das dazu aufruft, eine lokale Antifa-Gruppe zu erschießen. Im Zentrum des Fadenkreuzes ist unser Logo abgebildet. Auf Social Media posten Neonazis stolz das Motiv und verknüpfen es in ihren Instagram Stories mit Gewaltaufrufen wie „Wehrt euch gegen den Abschaum“.
Doch welche Neonazis stecken hinter diesen unverhohlenen Mordphantasien gegen uns?
Höcke in Döbeln – Neonazi spricht in Veranstaltungsort, der über Krankenkassen mitfinanziert wird
Am Freitag, den 12. Juni, treten die AfD Spitzen von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – Urban, Siegmund und Höcke – im mittelsächsischen Döbeln auf. Dort sprechen sie auf Einladung des Mittelstandsforum e. V., einem AfD-Tarnverein, über Wirtschaftspolitik und machen indirekt Wahlkampf für die bald anstehende Wahl in Sachsen-Anhalt, bei der der die AfD Chancen auf die absolute Mehrheit hat.
Tatort Dresden Staffel 3: Ralf Hempel – Neonazi-Schläger verkauft Glasfaser für die Telekom
Ralf Hempel, geb. 1996, ist ein gewaltbereiter Dresdner Neonazi, der 2016 zum rechten Hooligan-Mob gehörte, der den linken Stadtteil Connewitz angriff. Am 11. Januar fielen über 200 rechte Hooligans und Neonazis in den Stadtteil ein. Der Mob zog mit Äxten, Böllern und Baseballschlägern bewaffnet durch Connewitz und griff Menschen und Geschäfte an.
Ralf Hempel wurde als einer der Angreifer identifiziert und ist bis heute als Neonazi erkennbar. Weiterlesen