Maik Zschech, geboren 1989, ist ein Dresdner Neonazi, der seit vielen Jahren in einer gewaltorientierten neonazistischen Szene aktiv ist. Seit den 2000er-Jahren ist er regelmäßiger Teilnehmer von Rechtsrock-Konzerten und Demonstrationen, wie dem Dresdner Trauermarsch. Zschech fiel außerdem durch seine Beteiligung an Gewalttaten auf.
2015 stand Zschech gemeinsam mit den Neonazis Philip Stier und Hans Böhm vor Gericht, nachdem in der Kiesgrube Leuben eine größere Gruppe Neonazis nicht-rechte Jugendliche tätlich angriff. Maik Zschech ist darüber hinaus sehr gut vernetzt in der Dresdner Neonazi-Szene. So ist er gut befreundet mit Peter May, der 2025 in Dresden einen Punk brutal attackierte.
Auch heute noch ist Zschech ein wichtiger Szene-Akteur. Er gehört zu denjenigen älteren Kadern, die die jüngeren Neonazi-Gruppen wie die „Elblandrevolte“ im Hintergrund unterstützten. Zschech war in den letzten Jahren mit verschiedenen neonazistischen Jugendlichen wie Quentin Jentzsch, einem der Angreifer auf den SPD-Politiker Ecke, auf Demos zu sehen.
Auch beim neuesten Organisierungsversuch der Dresdner Nachwuchsneonazis, der Hochlandjugend, ist Maik Zschech als einer der Unterstützer im Hintergrund aktiv. Zu sehen war er etwa gemeinsam mit der Hochlandjugend beim alljährlichen Dresdner Trauermarsch in 2026.
Beruflich ist Neonazi Maik Zschech für ein gemeinnütziges Pflegeunternehmen in Eigentümerschaft der Stadt Dresden tätig, der Cultus gGmbH – und das bereits mindestens seit 2019. Dort arbeitet er als Pfleger auf dem Campus Altleuben in der Reisstraße, wo er vor allem Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen pflegt.
Wir finden es schockierend, dass ein derart umtriebiger und offen auftretender Neonazi wie Zschech seit Jahren ohne Probleme für ein städtisches Unternehmen arbeitet. Dazu halten wir es für unverantwortlich, dass Schutzbefohlene einem Neonazi anvertraut werden, der Teil einer gewaltorientierten Szene ist.
Wir fordern Aufklärung von den Verantwortlichen sowie die schnellstmögliche Entlassung von Maik Zschech!
Wie immer haben wir uns auch aufgemacht und ein kleines Video produziert: