Leon Heckmann ist ein Neonazi aus der Umgebung Dresdens, der spätestens seit Sommer 2025 Teil der als „Elblandrevolte“ bekannt gewordenen Ortsgruppe der „Jungen Nationalisten“ (JN) ist. Heckmann ist zwar kaum auf Demonstrationen in Erscheinung getreten, war dafür jedoch bei einigen internen Treffen der Elblandrevolte etwa im Haus Montag in Pirna anwesend. Heckmann wohnt selbst in Pirna und ist mit anderen Akteur:innen der Elblandrevolte, wie Emily Alschner, die ebenfalls in der Kleinstadt leben, gut vernetzt.
Neben seiner Zugehörigkeit zur Elblandrevolte ist er immer wieder in Dresden anzutreffen, wo er sich mit anderen Neonazis etwa alkoholisiert an der Elbe aufhält. So war er Teil der Gruppe, die am „Männertag“ 2025 Hitlergrüße in der Dresdner Neustadt zeigte und ein NS-Marschlied sang.
Beruflich ist Heckmann bei Prestige Solution tätig, einer Sicherheitsfirma aus Dresden. Leon Heckmann ist beispielsweise im LIDL im Bahnhof Neustadt in Dresden als Sicherheitskraft tätig. Dass Security Firmen mit Verbindungen in die gewaltbereite Neonazi-Szene als ganz „normale“ Dienstleister in Dresdner Supermärkten oder sogar Geflüchteten-Unterkünften arbeiten, halten wir für nicht hinnehmbar. Der Fall von Leon Heckmann zeigt, dass bei Prestige Solution auch heute noch organisierte Neonazis arbeiten.