1 Jahr Antifa Elbflorenz – Was wurde aus den Nazis, die wir aus der Deckung geholt haben?

Seit einem Jahr gibt es die Antifa Elbflorenz. In dieser Zeit haben wir uns mit den aktivsten Neonazistrukturen hier in der Umgebung beschäftigt und versucht diese zu schwächen. Dazu haben wir Details aus ihrem Leben, z.B. ihre Arbeitsplätze, veröffentlicht, um Druck auf sie auszuüben und sie von ihrer menschenverachtenden Politik abzuhalten. Jetzt zeigen wir euch, was diese Aktionen erreicht haben.

  • Finley Pügner

Er verlor seinen Ausbildungsplatz, saß im Gefängnis und macht nun eine Ausbildung zum Maler in Ostsachsen.

  • Konstantin Steglich

Er bestätigte seine Mitgliedschaft beim Dritten Weg öffentlich. Seinen Job in der Landschaftspflege beendete er und scheint nur noch bei NDS Records beschäftigt zu sein.

  • Kurt Altrichter

Er tritt weniger öffentlich für die JN auf. Seinen Job in einer Metallbaufirma scheint er weiterhin zu haben.

  • Dan Odin Wölfer

Er verlor seinen Job bei Mediakom. Auch vor Gericht gelang es ihm nicht, die Kündigung aufheben zu lassen.

  • Alexander Weigelt

Er ist weiterhin in der JN aktiv und übt seinen Job als Gerüstbauer aus. Sein Graffiti-Insta-Account ist verschwunden.

  • Max Schreiber

Er verlor seinen Auftrag in der Neustadt. Vermittelt bekam er ihn von Ulrich & Röder Gerüstbau Bautzen,

  • Max Wasner

Er löschte alle Profile und trat seitdem nicht mehr sichtbar in der Neonazi-Szene in Erscheinung.

  • Emelie Alschner

Sie tritt aktuell nicht mehr öffentlich für die JN in Erscheinung. Ihr Arbeitgeber belehrte alle Mitarbeiter:innen, dass die Mitgliedschaft in rechtsextremen Gruppen unerwünscht ist. Ihre Ausbildung durfte sie weiterführen. UPDATE: Unbestätigten Berichten zufolge ist sie nicht mehr für die Bavaria Kliniken Kreischa tätig.

  • Raphael Bischof

Er bleibt Teil des Dritten Weges. Seine Aktivitäten als national-revolutionärer Influencer gingen zurück.

  • Ronny Kreuziger

Er arbeitet nicht mehr im Landratsamt. Er bedroht weiterhin ohne strafrechtliche Konsequenzen Linke in Görlitz.

Diese Erfolge waren nie allein unser Verdienst, viele haben mitgeholfen, indem sie etwa Arbeitgeber informierten. Wir bleiben weiterhin dran und werden auch im kommenden Jahr versuchen, Druck auf Neonazis auszuüben, um sie von ihren menschenfeindlichen Aktivitäten abzuhalten. Wenn ihr Infos zu konkreten Neonazis habt, schickt sie uns per Insta-DM oder Mail zu! Nur mit eurer Hilfe war unsere Arbeit im letzten Jahr möglich. Danke!

Dieser Beitrag wurde unter Aktionen, General, Naziwatch, Outings abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.